Die Valorant Closed Beta hat genau heute vor einem Jahr gestartet – am 7. April 2020. Somit ist Riots Tactical Shooter jetzt ein Jahr alt. Was hat sich in den letzten 12 Monaten getan? Hier ist unser Rückblick zum Valorant Geburtstag:
Als Valorant rauskam, konnten es die Leute kaum erwarten, den Tactical Shooter von Riot Games auszuprobieren. Das Spiel wurde als CS:GO Killer bejubelt und ging auf Twitch von Anfang an mega ab. Zwölf Monate später hat sich in Valorant mega viel geändert. Wir schauen uns zum Jubiläum alle Änderungen an.
Was hat sich in Valorant im letzten Jahr getan?
Agenten
Ursprünglich war die Anzahl der Agenten in der geschlossenen Beta nur 10. Ein Jahr später und die Spieler haben jetzt 15 Agenten zur Auswahl. Ganz wie bei Riot üblich, werden immer mehr Agenten dazukommen: Bisher hat Riot mit jedem neuen Akt einen neuen Agenten veröffentlicht und das wird wahrscheinlich noch lange so weitergehen.
MEHR LESEN:
Wie viele Maps hat Valorant?
Bei den Maps hat sich noch nicht so viel getan. In der geschlossenen Beta hatte Valorant drei Karten: Bind, Haven und Split. Mit der offiziellen Veröffentlichung im Juni kam Ascent hinzu, und später im November 2020 kam dann die Icebox Map dazu. Das sind insgesamt fünf Karten in einem Jahr. Egal aus welchem Blickwinkel man das betrachtet... es ist eher schwach. Ähnliche kompetitive Multiplayer-Titel hatten zur selben Zeit deutlich mehr Karten:
- CS:GO hatte zum Start 6 Maps und nach einem Jahr schon mehr als doppelt so viele
- Overwatch ist mit 12 Maps gelaunched und ist jetzt schon bei über 30
Valorant ist wahrscheinlich der kompetitive Shooter mit den wenigsten Karten ever. Da muss 2021 mehr kommen. Wenn man aber bedenkt, dass es schon April ist und es noch keine Neuigkeiten über eine neue Map gibt, könnte man davon ausgehen, dass es in diesem Jahr höchstens noch eine neue Karte gibt...
Balancing in Valorant
Ein schwieriges Thema: Damals in der geschlossenen Beta war Raze der größte OP Charakter aller Zeiten. Ein Jahr später haben einige Agenten wie Sage Nerfs erhalten, während Raze immer noch dein gesamtes Team shredden kann. Spaß macht das jetzt genauso wenig wie damals. Valorant bemüht sich zwar um Balancing, aber bei einigen Charakteren hat man nicht das Gefühl, dass Riot auf die Community hört.
You'll need all your creativity and style to win: can't count on cheats or internet lag to help you. We sent the team on a war against peeker's advantage and aimbots.
— nicolo (@niiicolo) October 16, 2019
Skins / Battle Pass
Wenn es eine Sache gibt, an der es Valorant nicht mangelt, dann sind es definitiv Skins. Klar, hier verdient Riot auch das ganze Geld beim free-to-play Shooter. Das Monetarisierungs-System ist insgesamt ein bisschen seltsam und eher... geldgeil. Ist aber ok, denn keine der Skins in Valorant bietet einen spielerischen Vorteil und auch der Battle Pass ist absolut nicht verpflichtend.
Das Vanguard Anti-Cheat
Zu guter Letzt noch Riots Anti-Cheat System namens Vanguard. Es wurde groß angekündigt, dass Vanguard Cheater für immer stoppen wird. Der Haken an der Sache: Das hat es nicht. Absolut nicht.
Spieler berichten aufgrund von Vanguard von Problemen wie FPS-Einbrüchen, plötzlichen Neustarts und mehr. Das wäre alles in Ordnung, wenn es wenigstens keine Cheater in Valorant gäbe, aber das Gegenteil ist der Fall. Wir haben sogar gesehen, dass Profi-Spieler in Profi-Matches manuell gebannt wurden, weil die Anti-Cheat-Software die Hacking-Software der Cheater nicht erkannt hat...
MEHR LESEN:
Leute, lasst uns mal ehrlich sein: Niemand mag Werbung, jeder mag Gewinnspiele und wir alle wollen uns besonders fühlen. Oder? Meldet euch bei MyEarlyGame an und ihr kriegt genau das. Sprich: Keine Werbung mehr, den Inhalt, den ihr sehen wollt & exklusive Gewinnspiele.